Highlights
- Fluss mit Geschichte - Schlösser, Burgen, alte Mühlen, berühmte Weinberge (Pinot)
- Angel- und Bademöglichkeiten
- maritimes Rochefort
- Angoulême mit seiner alten Stadtmauer
- Saintes - römisches Ruinen: Amphitheater, Triumphbogen
- Cognac-Brennereien
- Fischgerichte, Meeresfrüchte
Unser Tipp!
Beliebtes Fahrtgebiet bei Anglern.
Führerscheinfrei, relativ wenige, von Hand zu bedienende Schleusen ohne Schleusenwärter (Vorteil: keine Schleusenzeiten zu beachten).
Mit dem Hausboot ist die Charente auf etwa 170 Kilometern schiffbar. Etwas Erfahrung ist von Vorteil, von St. Savinien bis Rochefort wird der Wasserstand durch die Gezeiten bestimmt. Hier ist erhöhte Aufmerksamkeit gefordert.
Routenvorschläge
Hin und zurück für 1 Woche
Sireuil - Jarnac - Cognac - Saintes - St. Savinien und zurück.
198 km, 30 Schleusen, ca. 36 Std. hin und zurück.
Sehenswürdigkeiten
Rochefort
Im 17. Jahrhundert war Rochefort das größte Arsenal Europas und noch heute zeugen zahlreiche Gebäude wie z. B. die königliche Seilerei „ Corderie Royale“ von damaligem Reichtum. Auch andere Sehenswürdigkeiten locken viele Besucher in die Stadt. Der Park „Les Retours“ lädt zum Erholen und Verweilen ein und die Fassaden der vielen Herrenhäuser spiegeln die historische Atmosphäre der Stadt wieder. Verpassen Sie zudem nicht einige der Fischspezialitäten frisch aus dem Atlantik zu probieren.
St. Savinien
In St. Savinien beginnt der eigentliche Flussabschnitt der Charente. In der Stadt können einige historische Städte und Bauten besucht werden. Die Fassade der romanischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert sowie das Augustinerkloster und das Schloss „Château de Crazannes“ sind nur einige der Sehenswürdigkeiten, deren Besichtigung sich lohnt.
Saintes
Ein längerer Aufenthalt in Saintes ist nur zu empfehlen. Der Ort wird durch seine lange Geschichte und vor allen Dingen durch die Zeit der Römer geprägt. So sind noch einige monumentale Gebäude aus dieser Zeit im Ort zu finden. Wenn Sie mehr über die Hintergründe erfahren wollen, gehen Sie beim Fremdenverkehrsamt vorbei und lassen sich verschiedene Besichtigungswege vorschlagen. Sehenswert sind insbesondere das Tor des Germanicus, die Stadtmauer, die Kirche St. Eutrope und das Archäologische Museum.
Cognac
Die Stadt ist benannt nach dem allseits bekannten Weinbrand. Der Stadt ist heute noch der florierende Cognachandel anzusehen. Schon bei der Einfahrt in den Hafen fallen die aufwändigen Häuser der wohlhabenden Cognac- und Weinhändler auf. Sie werden sich vielleicht auch wundern, warum viele Häuser schwarz gefärbt sind. Das ist die Folge des Alkoholdunstes, der beim Brennen einen Pilz freisetzt. Besuchen Sie eine der vielen Weinbrennereien sowie auch die Glasbläserei St. Gobain.
Jarnac
Bei der Ankunft in Jarnac fällt bereits der einstige Wohlstand der Stadt auf. Am Flussufer stehen zahlreiche prächtige Gebäude, die während des Salz- und Cognachandels gebaut wurden. Es lohnt sich jedoch auch noch weiter in die Stadt einzudringen. Im Stadtzentrum können die Kirche St. Pierre aus dem 11. Jahrhundert und das Schloss „Château des Chabannes“ besichtigt werden.
St. Simeux
In St. Simeux haben Sie die Möglichkeit verschiedene Brennereien zu besuchen und den vor Ort hergestellten Weinbrand zu kosten. In St. Simeux gibt es auch einen Tennisplatz und einen Kanuverleih. Lohnenswert ist der Besuch der Wassermühle von St. Simeux.
Sireuil
In Sireuil kann die Kirche St. Grient aus dem 12. Jahrhundert besichtigt werden. Zudem befindet sich im Ort ein noch gut erhaltenes und beeindruckendes Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert. Es lohnt sich einen kleinen Spaziergang über die Ortsgrenzen hinaus zu machen und die herrliche Landschaft zu genießen.
Angoulême
Die Altstadt wird noch durch die teils erhaltene Stadtmauer umringt und liegt fast 70m über der Charente. Der Aufstieg vom Hafen in die Altstadt ist sehr beschwerlich und kann daher auch mit einem Bus bezwungen werden. Oben angekommen werden Sie mit einem herrlichen Talblick belohnt. Dem Rundgang durch die Stadt vom Stadttor zur Kirche St. Pierre ist leicht zu folgen, denn auf dem Boden wird dieser mit Pfeilern markiert und weist den Weg durch die Stadt.